Weit gereist! Eine rumänische Katzenmama mit 5 Babys strandet in Landau!

Man staunte in einer Landauer Spedition nicht schlecht, als am 12. April beim Entladen einer Lieferung aus Rumänien ein Karton mit einer Katzenmama samt ihrer Neugeborenen zum Vorschein kam. Die junge Katzenfamilie wurde sofort bei uns im Gnadenhof versorgt. Der Katzenmama und den Kleinen geht es gut, die Katze hat mächtig Appetit und die Babys fühlen sich pudelwohl.



Der Gnadenhof bittet um Ihre Unterstützung!

Unser Gnadenhof finanziert sich hauptsächlich durch den Betrieb der Tierpension und den Spenden. Wir möchten Tierfreunde und Interessierte bitten, uns durch die Übernahme von Tierpatenschaften, Spenden aller Art, sowie durch die handwerkliche Hilfe am Gnadenhof verstärkt zu unterstützen. Gerade jetzt im Frühjahr fallen wieder allerhand Reparaturarbeiten und Arbeiten rund um das Grundstück an. Wenn Sie uns unterstützen möchten, bitten wir Sie, sich telefonisch bei Frau Kreil unter der Nummer 09951 / 8574 zu melden . 

 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!


Neueröffnung unserer Tierpension in Wolfsdorf bei Landau

Anfang Dezember 2016 haben wir unsere komplett neu gebaute Tierpension im Ashöckingerweg bezogen. Es stehen nun top ausgestattete Einzelboxen mit Freigehege für unsere Pensionshunde zur Verfügung. Die Bilder folgen in Kürze.

 


Bericht der Landauer Zeitung

"Gnadenhof: Unbekannter setzt nachts 15 Hähne aus" 19.04.2016

Lona-Renate Kreil bekommt ein neues Wohnhaus mit Tierpension in Wolfsdorf. Dafür hat sie einen Teil ihrer Weideflächen abgetrennt. (Foto: Bormeth)

Nicht nur der Umbau beansprucht Lona-Renate Kreil derzeit nervlich. Am Sonntag hat auch noch ein Unbekannter mindestens 15 Hähne auf ihrem Hof ausgesetzt.

Als die Mitarbeiter morgens kamen, lagen mehrere Kartons auf der Weide verstreut, rundherum flatterten und staksten die Hähne durch die Gegend. Teils bunte, schwarze und weiße Tiere sind es, 15 Stück haben Kreil und ihre Mitarbeiter bis jetzt gezählt: „Es sind sicher mehr, sie sind nur so schwer zu zählen, weil sie ständig in Bewegung sind und sich nicht einfangen lassen.“ Mittlerweile haben sie sich über das ganze Areal verteilt. Es ist schon öfter vorgekommen, dass auf dem Gnadenhof Tiere angebunden oder in Kisten abeladen wurden, insbesondere Katzen oder Kaninchen. Die Betreiberin ärgert das: „Warum klingeln die Leute nicht? Ich habe noch nie jemanden weggeschickt.“ Im Falle der Hähne hätte sie gerne mit dem „Lieferanten“ eine Lösung ausgehandelt. „Meine paar Hühner sind der geballten Manneskraft der Hähne nicht gewachsen“, bedauert Kreil. „Vielleicht kann der Hähnchenentsorger mir ein paar Hühner bringen, um das Gleichgewicht herzustellen? Aber bitte nicht wieder bei Nacht und Nebel.“

 Artikel und Foto von Monika Bormeth Link zum Artikel


Bericht der Landauer Zeitung

"Neuanfang: Hier steht bald eine Tierpension"

19.04.2016

Lona-Renate Kreil bekommt ein neues Wohnhaus mit Tierpension in Wolfsdorf. Dafür hat sie einen Teil ihrer Weideflächen abgetrennt. (Foto: Bormeth)

Sie ist nicht hundertprozentig glücklich, und doch wagt sie mit 82 Jahren - zumindest räumlich - nochmal den Neuanfang. Bei Lona-Renate Kreil, die seit über 30 Jahren in Wolfsdorf ihren Gnadenhof Lorena betreibt, rollen ab Dienstag die Baumaschinen für die neue Tierpension.

Das Gebäude entsteht auf ihrem Areal in Wolfsdorf, die alte, in der Weidenstraße beheimatete Pension muss im Zuge der Errichtung des Knotenpunkts an der Tierheimkreuzung weichen. Eine Lösung, die Kreil nicht ganz zufrieden macht, aber auch Vorteile mit sich bringt.

„Ich bekomme ein neues Wohnhaus, mit jeweils einem Pensionstrakt für kleine und für große Hund sowie einem Katzentrakt“, erklärt sie mit Blick auf das Erdloch, das dieser Tage bereits für den Neubau ausgehoben wurde. Dafür hat Lona-Renate Kreil einen Teil ihrer Weideflächen auf dem Areal in Wolfsdorf abgetrennt. Hier betreibt die aus München stammende agile Frau seit über 30 Jahren ihren Gnadenhof, der gestrandeten Tieren ein Zuhause bietet. In Ergänzung dazu hat sie seit 2009 in der Weidenstraße an ihr Wohnhaus angegliedert eine Tierpension eingerichtet. Letzteres ist allerdings der Errichtung für den Knotenpunkt an der DGF 3 und der B 20 an der bis dato noch „Tierheimkreuzung“ genannten Maßnahme im Weg. „Ich hätte bleiben können, wenn ich unbedingt gewollt hätte“, resümiert Kreil. „Aber hinter einer Lärmschutzwand und mit vorbeirauschenden Lkws?“ Nein, da hat sie sich doch lieber für den Abriss der Gebäude und den Grundstücksverkauf entschlossen. Von dem Geld soll in Wolfsdorf etwas Neues entstehen.

Und es wird nicht nur gebaut in Wolfsdorf, sondern auch abgerissen: Am Gnadenhof wird eine alte Scheune samt umstehender Bäume entfernt, damit für die Hunde des Gnadenhofs ein neues Gebäude entstehen kann. Einerseits freut sich Lona-Renate Kreil über die neuen Gebäude, zu denen sie sich quasi gezwungenermaßen durchgerungen hat. Andererseits sieht sie der Tatsache, dass ihr Wohnhaus und ihre Pension bald dem Erdboben gleichgemacht werden, mit Wehmut entgegen. Allerdings betont sie, dass es ein guter Dialog mit den Verhandlungspartnern gewesen sei. „Man hat mich nicht vertrieben, letztlich habe ich die Entscheidung, zu gehen, aus freien Stücken getroffen“, stellt sie klar. Ihre Pension aufzugeben oder den Gnadenhof zu verkleinern, das wäre für sie keine Alternative gewesen. „Die Tiere sind da und sie brauchen mich“, bekräftigt die mittlerweile 82-Jährige. „Ich mach weiter, solang ich lebe.“ Bis zu 9.000 Euro an Kosten verursacht ihr Gnadenhof monatlich, nur ein kleiner Teil davon lässt sich mit den Einnahmen aus Spenden und aus der Tierpension decken. Den Rest finanziert Lona-Renate Kreil aus eigener Tasche. Bis zum 30. November soll das neue Wohnhaus mit der Pension bezugsfertig sein. Ihre alten Liegenschaften muss Kreil bis zum 31. Dezember geräumt haben.

Artikel und Foto von Monika Bormeth Link zum Artikel


Bericht der Landauer Zeitung "Tierpension zieht um zum Gnadenhof" 12.03.2016

Am Gnadenhof Lorena in Wolfsdorf verbringen alte Pferde ihren Lebensabend. Bald bekommen sie noch mehr Gesellschaft: Scheune und Garage werden abgerissen, damit ein Ersatzwohnhaus und ein Gebäudetrakt für Pensionshunde und -katzen Platz finden. Bild mit Pferden

Verlagerung wegen Knotenpunkt DGF 3/B20 - Bauantrag im Bauausschuss befürwortet


Von Sabine Süß
Landau. Seit über 30 Jahren betreibt Lona-Renate Kreil ihren Gnadenhof in Wolfsdorf und die Tierpension in der Weidenstraße. Die Tierpension muss wegen des Ausbaus des Knotenpunkts der Kreisstraße DGF 3 mit der B 20 weichen. Sie soll nun in nächster Nähe zum Gnadenhof neu entstehen – dem Bauantrag hat der Bau-undUmweltausschuss in seiner Sitzung am Donnerstagabend das gemeindliche Einvernehmen erteilt. „Das wird hier alles dem Erdboden gleichgemacht“, sagt Lona-Renate Kreil und deutet auf das große Haus in der Weidenstraße 6. Hinter den Fenstern bellen ihre Hunde, auf der Wiese davor blühen Krokus und Schneeglöckchen. Glücklich ist sie nicht, sagt die 82-Jährige – „aber sich stur zu stellen hilft ja nicht“, weiß sie. Darum hat sie ihr Grundstück an der Weidenstraße an die Bundesrepublik Deutschland verkauft. Benötigt werden die Flächen für den Kreuzungsumbau. Doch eine Bedingung hat Lona-Renate Kreil beim Verkauf gestellt: Sie wollte einen passenden Ersatzbau – und sie wollte sich vor allem nicht selber um die Verhandlungen mit Handwerkern kümmern. Darum tritt die VR Immobilien GmbH als Bauherr auf. „Wir haben die neuen Gebäude zusammen mit Frau Kreil geplant und übernehmen für sie die Planungen und die Bauleitung“, erklärt Martin Able. Erstmals ist die VR Immobilien somit Bauherr für ein Tierheim. In Sachen Genehmigungen gab es da einiges zu beachten, doch jetzt ist mit dem Beschluss des Bauausschusses ein großer Schritt geschafft. Lange Verhandlungen gingen den jetzigen Plänen für die Erweiterung voraus, teilte Bürgermeister Helmut Steininger in der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses mit. „Jetzt dürfte es von Seiten des Landratsamts genehmigungsfähig sein“, erklärte er. Ein genehmigter Bauvorbescheid lag der Stadt bereits vor. Geplant ist der Bau eines Ersatzwohnhauses, weil das alte Wohnhaus nicht mehr bewohnbar ist, erklärt Martin Able. Hinzu kommen ein Hunde- und Katzenhaus, daneben ein eingeschossiges Gebäude, in dem die    Tierpension untergebracht werden soll. „Frau Kreil sieht jetzt die Chance, etwas schönes Neues zu schaffen und auch der Nachwelt zu hinterlassen“, sagt Able über das Vorhaben. Der Baubeginn soll schnellstmöglich erfolgen, wenn auch die letzte Genehmigung vorliegt. Denn bereits im Spätherbst soll Lona-Renate Kreil mit ihrer Tierpension nach Wolfsdorf umziehen. „Davor graut mir schon“, gesteht sie. Wichtig ist ihr, dass sich ihre Tiere in den neuen Gebäuden und am neuen Gelände auch wohlfühlen.
Quelle: Landauer Zeitung, 12.03.2016

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Informationen von Frau Kreil bezüglich des Umzuges der Tierpension

Der Umzug wird Ende November/ Anfang Dezember statt finden. Für die Pensionstiere werden neue Räumlichkeiten geschaffen. Diese befinden sich dann auf dem selben Grundstück wie der Gnadenhof, jedoch räumlich getrennt. Alle Katzen- und Hundezimmer haben jeweils ein eigenes Freigehege. Die Räume sind alle gefliest und selbstverständlich beheizbar. Für unsere Stammkunden welche regelmäßig mehrere Tiere gleichzeitig in die Pension bringen habe ich einige Räume besonders groß gestalten lassen, auch diese Zimmer haben selbstverständlich ein Freigehege. Alle Zimmer werden von meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und mir gemütlich und vor allem tiergerecht eingerichtet.
Der Pensionsbetrieb läuft nahtlos weiter, es gibt keine vorübergehende Schließung.

Ich freue mich auf meine Stammkunden und natürlich auf neue Kunden und bin sehr froh, den Tieren eine gute Unterkunft mit dazugehöriger liebevoller Versorgung bieten zu können.

Ihre Lona-Renate Kreil


Diesjähriger Weihnachtsmarkt bei Hagebau in Landau


Auch dieses Jahr waren wir wieder am Weihnachtsmarkt bei Hagebau in Landau vertreten.


"Bremer Stadtmusikanten halten Einzug in Wolfsdorf"
Gnadenhof Lorena nimmt kleinen Privatzoo auf

Vor einiger Zeit erhielt Frau Kreil einen Hilferuf eines verzweifelten Tierbesitzers, der aufgrund eines Trauerfalls nicht mehr in der Lage war sich um 12 Kamerunschafe, einen Esel, 2 Gänse, 3 Hühner, einen Hahn, 6 Katzen und einen Hund zu kümmern. Nach längerer vergeblicher Suche erklärte sich nur Frau Kreil bereit die Tiere bei sich aufzunehmen.
Sie schildert nun, wie die Aufnahme der Tiere ablief:

"Vor dem großen Umzug erfolgte eine ausgiebige Ortsbesichtigung und ich zeigte dem bisherigen Besitzer meine bereitstehenden Stallungen und Unterkünfte sowie die vorhandenen Weiden für die zu erwartenden Tiere. Er zeigte sich sehr beeindruckt und dankte mir immer wieder für meine Hilfe aus seiner Notlage. Besonders fiel ihm die heimelige und warme Atmosphäre auf, die den Hof umgibt. Auch bemerkte er die äußerst guten Kontakte meiner Mitarbeiter zu den Tieren.

Schon am nächsten Tag begann der Umzug der Tiere in ihr neues Zuhause.

Zuerst betraten die Schafe und der Esel ihr neues Terrain. Meine Ziegen beäugten erst die Neuankömmlinge etwas argwöhnisch, aber nach einiger Zeit kehrte Ruhe ein. Der Esel Sam war gleich heimisch, da er seine Schafe um sich hatte; er trabte sofort das ganze Gelände ab und ließ sich auch von den in gebührendem Abstand stehenden Ziegen nicht aus dem Konzept bringen. Er ist unsagbar menschenbezogen und alle meine Mitarbeiter haben schon große Freude an ihm.

Bei den Gänsen erfolgte die Zusammenführung mit meinen Gänsen ähnlich problemlos und die Hühner sind ebenfalls schon integriert. Nur mein Hahn und der Neuankömmling müssen noch ihr Revier abstecken, aber da beide einen eigenen kleinen Harem um sich haben, dürfte das kein Problem werden.

Die Katzen wurden mit meinen Katzen in dem  großen Katzenzimmer mit Freigehege zusammengeführt. Da alle Neuankömmlinge zusammen bleiben konnten, haben sie sich sofort in ihrem neuen Umfeld umgesehen und zeigten keinerlei Angst und Scheu. Wir alle waren überrascht, wie unkompliziert sich die Neuzugänge benahmen und gleich Kontakt zu den Zimmergenossen aufnahmen.

Den über 11 Jahre alten Golden Retriever Mix Tobi konnten wir in unser privates Wohnzimmer nehmen, wo er sich zum Glück mit den drei anderen dort wohnenden Hunden vertrug und gleich eine Couch in Beschlag nahm.

Alles in allem ist die Umsiedlung sehr gut gelungen und vor allem der bisherige Besitzer war äußerst erleichtert und zufrieden, dass er seine Lieblinge so gut unterbringen konnte und vor allem dass seine Tiere zusammen bleiben durften. Sein Entschluss, diesen Weg zu gehen, ist ihm nicht leicht gefallen, aber traurige familiäre Umstände ließen ihm keine andere Wahl.

Aber auch ich hatte ein sehr gutes Gefühl und war glücklich, wieder einmal geholfen haben zu können und den Sinn meines Tuns wieder hautnah zu spüren."

16.02.2014 Lona-Renate Kreil



Sitz des Vereins:
Zuflucht für Hunde und Katzen e.V.
Weinbauerstr. 4, 82061 Neuried

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Ashöckinger Weg 4
94405 Landau

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